Sonntag, 29. April 2012


Gänsehaut…

…wenn das Handy piept und die Nachricht von Dir ist…
…wenn im Chat Dein Name aufblinkt…
…wenn ich Dich sehe…
…wenn ich Dich spüre…
…wenn ich Deine Stimme höre…
…wenn ich Deinen Atem auf meiner Haut fühle…
…wenn ich an Dich denke…
…wenn jemand von Dir spricht…
…wenn ich Dich erleben kann…
…wenn ich Dich beobachte…
…wenn wir miteinander schweigen…

Immer und immer wieder.
Danke dafür…


09.04.2012 / 23:49 Uhr

Neverending Story?

Ein schlechtes Buch wird auch nicht besser, wenn der Autor noch 4 Fortsetzungsromane hinterher kritzelt, aber die Darsteller nicht durch andere Charaktere ersetzt.

Was nützt es, wenn die Hauptdarsteller durch den Autor – in dem Fall Schicksal genannt – gelenkt werden und immer wieder aneinander vorbei reden, leben, denken und keinen gemeinsamen Nenner finden?
Besonders dann nicht, wenn sie sich nun schon mit Beleidigungen und Sarkasmus konfrontieren?

Auch nach der fünften Fortsetzung wird der Roman kein Bestseller, sondern ein Ladenhüter.
Niemand mag es lesen, selbst die Darsteller der Story nicht.

Cut:

Siehst du, es schneit mal wieder.
Und wenn heute alles ein bißchen anders gelaufen wäre, würden wir uns bei Schneefall begegnen.

Mein Auftauchen am Ort des Geschehens hätte nichts mit dir zu tun, sondern nur mit dem Wunsch nach Abwechslung und lauter Musik.
Vielleicht würden wir uns nichtmal begegnen.

Cut 2:

Es soll(te) nicht sein…
So ziemlich jeder war da, du nicht.
Was soll´s, bis 5:45 Uhr haben meine Füße durchgehalten und ich hatte alle trüben Gedanken beiseite gelegt…

Das Leben ist nicht brutal, aber die eigene Phantasie kann einem schon gehörig den Tag verderben.
Zum Glück nicht mir…
Nicht hier, nicht heute, nicht jetzt!

07.04.2012 / 18:51 Uhr

Freitag, 30. März 2012

Traumloser Neustart


Was geschieht, wenn man auf einmal urplötzlich spürt, dass man anstelle von positiven Gefühlen nur noch ein Nichts empfindet für eine gewisse Person?

Nichts geschieht, es herrscht einfach nur gähnende Leere.
Kein Kribbeln, kein Zittern, kein Hass, kein Mitleid, kein Schmerz…Leere.
Ein Buch, das man einfach schließt nach dem letzten Kapitel.

Die Träume und Wünsche haben sich genauso aufgelöst wie die Hoffnungen und das Warten.
Warten auf irgendetwas das zeigt, dass sich alles zum Guten entwickelt nach all der Zeit.

Ein guter Freund meinte mal zu mir, dass nur der Mensch, der diese unbändigen Gefühle in einem selbst auslösen kann, auch derjenige ist, der diese als Einziger zerstören kann.
Recht hatte er.

Ich freue mich jedenfalls auf mein neues Buch…möge es auch so spannend und faszinierend sein…


In Erinnerung an E.

 
30.03.2012 / 21:58 Uhr

Vorausgesehen


Ein Tag ist vergangen, es ist Mittwoch.
Nun ist dein Geburtstag.
Meine Glückwünsche für dich wurden präzise formuliert und mit einem Hauch Wehmut frühmorgens per SMS an dich geschickt.

Über eine Stunde durfte ich auf eine Reaktion von dir warten, aber wenigstens kam etwas.
Den Tag verbrachte ich mit Arbeit und einem ausgedehnten Feierabendschläfchen.
Nur nicht an dich denken.

Und kurz vor Mitternacht dann endlich weitere Nachrichten von dir.
Das Übliche gepaart mit leichter Ironie.
Doch meine Müdigkeit war stärker, ich wollte nicht mehr diskutieren.
Wir taten es zu oft in letzter Zeit.

Dann kamen die vorausgeahnten Worte von dir: „…ach bitte…“…


30.03.2012 / 21:23 Uhr

Schweigsamkeit

7 Tage Schweigen.
Kein Wort, kein Ton.
Nichts.

Deine Prioritäten gelenkt von deinem Egoismus.
Dein Denken und Handeln von Sturheit bestimmt.
Alles für dich, nichts für die Anderen.
Dein Nutzen, dein Wille geschehe.

Das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Es wird kein Amen sein.
Sondern dein flehendes „bitte…“!


27.03.2012 / 17:02 Uhr

Donnerstag, 22. März 2012

Abschied


Ich möchte eine Woche lang Zeit haben.
Zeit um noch einmal richtig tanzen zu gehen, einen romantischen Film im Kino zu sehen und noch einmal schick essen gehen.

Einmal möchte ich noch durch Berlin bummeln, in Dresden am Elbufer Möwen füttern und barfuß durch die Ostsee auf Usedom wandern.

Einen Tag und eine Nacht möchte ich mit ihm verbringen, ihm noch einmal all das geben, was er sich wünscht und dann nie mehr von mir bekommen wird.

Allen, die es betraf,  möchte ich erklären, was mich zu manchen Taten trieb, warum ich mich so verhalten habe und mich dafür entschuldigen, wenn es die Situation verlangt.

Und dann möchte ich schlafen gehen, diese Zeilen niedergeschrieben vorher auf den Glastisch legen und sanft einschlummern, noch einmal wundervoll träumen und den letzten Atem hauchen.

Dann habe ich es geschafft…


22.03.2012 / 01:33 Uhr

15 Jahre



Es gab mal einen Mann, der war der beste Freund, den man sich wünschen kann.
Er starb.

Es gab mal einen Mann, der war der perfekte Mann fürs Leben.
Für ihn bin ich gestorben.

Es gab mal einen Mann, der sollte Beide ersetzen.
Er ist für mich gestorben.

Es gibt jetzt einen Mann, der ersetzt Beide.
Wir gehen auf den Abgrund zu und sind bald einen Schritt weiter…


21.03.2012 / 23:10 Uhr