Freitag, 6. Mai 2011

Versprochen is versprochen…



So Jüngling, du wolltest was zum Lesen, nun bekommst du auch was.
Obwohl ja jetzt das Tiefgangszeugs auf einer anderen Seite steht ;-)
Also geht’s bei dem Gespräch weiter, wo wir gestern unterbrochen wurden.

Ja, nein, vielleicht - es läuft alles wie es laufen soll. Es ist schon fast katastrophal perfekt, beängstigend harmonisch, da kommt sicher bald ein großer Rumms und gut.
Obwohl, eine Frage hätte ich da noch: hab ich mich Freitagabend mit irgendwem gekloppt oder warum ist meine Hand blutig, geschwollen und aufgeschlagen????
Verdammt, langsam macht sich mein paranoider Zwilling selbständig.

War nun heute brav zur Demo in Plauen, hervorragend wie gut ich schon Karten lesen kann. Man folge einfach der Spur an Polizisten und schon ist man da wo man hin will. Haben auch fein alle durchgehalten, bis zum Gottesdienst. Sorry, aber Kirche und ich wir harmonieren nich´.
Eindeutig eins der falschen K´s…Kinder, Küche, Kirche sind die drei, die ich nicht haben muss. Die richtigen 3 K´s wären normalerweise Kaffee, kuscheln, Kama…ähm knu..oiii Kunstrasen.

Egal…jedenfalls vom Gottesdienst geflüchtet, Anhang folgte auch brav und gemeinsam gings auf Nahrungssuche. Leider, wirklich leider tauchte ich erstmal bei Müllers ab (sorry junge Frau, ich konnte nicht bis LimBim warten *gg* ). Nun hab ich heute fremd geschoppt und war auch nicht auf der Hühnerfarm…straf mich :-P

Beim Mittagessen tolle Leute kennen gelernt inkl. einer Geschichte über Entenhausen. Dann endlich Richtung Heimat - tja denkste, der Kaffeedurst war stärker, so gabs noch einen Zwischenstopp beim neuen Arbeitsplatz. Und von wegen das Eis is da lecker *grml*

Da die Sonne noch fröhlich griente war heute die erste „oben ohne“ Fahrt fällig - herrlich.
Mal sehn was eher eintrifft, ne Bindehautentzündung oder Schnupfen.
Jedenfalls gabs ne neue Frisur, mit 3-Wetter-Taft wäre das nicht passiert und passend dazu gab es auch noch ne Rallyeroutenrunde durch eine Baustelle, was gar nicht gut war. Soviel Staub aufgewirbelt das selbiger sich leider dann nicht mehr nur auf der Strasse befand.
Ok, der Trümmerfrauenlook war perfekt zum Wochenendeinkauf aufm Dorf.

Sah bissl aus wie nachm Koks schaufeln - nein ihr lieben Schneenasen, das Koks zum Heizen nicht das zum Fliegen…
Das Gute am Dorf ist, dass man sich kennt und weiß, wann man die Klappe halten sollte. Die Verkäuferin wusste es jedenfalls und feixte nur bei meinem „afrikanischer Goethe im Sturm-Auftritt“.
Und wenn man denkt es geht nicht schlimmer…irrt man immer.
Schön das mein Fabelhafter in dem Moment des Einpackens an mir vorbei fuhr *schnüff*.
Ähm mir isses mal wieder so - nach dem ohne Hintergedanken kuscheln, kichern und kaputt lachen - ebenfalls 3 K´s die ich mag. Also zwei Wochen ohne geht ja mal gar nich *anmerk*.

Brauclub fällt nun heute aus, hab keine Lust mehr. Morgens wars international bunt, mittags exorbitant dönerisch und abends noch bollywoodisch - nee, ich will meine Ruhe und nicht das Bundesverdienstkreuz für Schnell-Integration, leb ja schließlich (noch) nicht in Berlin. Aber: es gibt nun in meinem Haushalt ein Berlin-Sparbüchsl ^^ auf das det Trinkgeld ordentlich rolle :o)

Ansonsten noch die neue CD an die Wand gekachelt und RTL wird boykottiert, jedenfalls sooo lange, bis die einen neuen Song des Monats haben, irgendwann ist genug.

Was noch? Eigentlich nix außer einer hochnäsigen Portion Schadenfreude. Is schon Mist wenn man wie ein bissl verarscht wird, oder? Herzschmerz und ein getretenes Ego, sorry Mitleid hab ich keins - im Gegenteil :-P
Dreimal auf Holz geklopft, die Voodoopuppe geknutscht und das restliche Bild von der Dartscheibe entfernt.

Reicht das zur Bespaßung Jüngling? Hoffe doch. Und wie schauts Sonntag aus - du bringst ein Lächeln und dein Handy mit und ich Gummibärchen - Kaffeeeee?! ;-)

In diesem Sinne…wer Sinn sucht und findet kann ihn behalten. ;-)



16.04.2011 / 23:45 Uhr

Manchmal...


Manchmal sollte man einfach die Augen schließen, tief durchatmen und alles so hinnehmen wie es ist.
Und manchmal sollte man seiner Intuition vertrauen, dem Bauchgefühl Glauben schenken und einfach danach handeln. Just do it.

Es gibt einige Dinge für die sich das Warten lohnt, keine Mühen zu groß sind oder einfach nur noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist und man bis zu diesem Moment einfach sein Leben leben sollte.
Wenn es sich richtig anfühlt, gut tut und einfach nur glücklich macht, dann ist es so. Regt es zum Träumen, Nachdenken, Singen, Tanzen oder Weinen an…auch das hat seine Gründe!

Einiges kann man sich selbst und anderen nicht erklären, die Dinge sind, wie sie sind.
Manchmal sieht man sich im Leben öfter als zweimal, nämlich dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
Und auch dann ist die Reaktion ebenfalls eine Sache der Intuition…
Aber eben nur manchmal.

09.04.2011 / 00:13 Uhr

Erkenntnis?




Ja.
Ich habe erkannt, dass man für dich nichts Besonderes ist.
Jedenfalls nicht auf Dauer.
Ziehst du doch diese Tour, Masche oder wie auch immer man es nennen möchte, in regelmäßigen Abständen bei jeder ab, die deine Wege kreuzt.

Wenn ich bedenke, wie weh mir dein Verhalten, deine Schweigsamkeit tat, so wundere ich mich jetzt doch, dass es mich nicht stört was du tust.
Entweder stumpft man mit der Zeit ab, wenn man genug in der Hinsicht erlebt hat oder aber mein Bauchgefühl wusste es schon vor meinem Verstand und lässt mich das alles deshalb mit einem Grinsen erleben.

Oder aber - und nein, darüber denke ich jetzt sicherlich NICHT nach und hoffe auch ganz fest, dass ich den Gedanken vergesse und nicht mehr drauf komme, wenn ich diese Zeilen irgendwann einmal wieder lesen werde.

Es macht mich jedenfalls nicht unglücklich, DU machst mich nicht unglücklich.
Der gestrige Gedankenrausch, der sich um dich drehte, stellte sich letztlich auch als egoistische Beschäftigungstherapie mit Selbstzerstörungsansätzen heraus.
Was solls, es passiert, was passiert und gut ist.

Ich lerne.
Vielleicht lerne ich auch, sämtliche Emotionen abzustellen wenn ich irgendeine Reaktion deinerseits spüre.
Irgendwann lerne ich auch, deinen Blick zu vergessen, deine Worte, deine Taten.
Und irgendwann lerne ich auch, mich nicht mehr vom Schein blenden zu lassen.



04.04.2011 / 01:29 Uhr

Du, du und du!



Mühsam klettere ich den Berg hinauf.
Schau mich nicht um.
Hetze, kämpfe, erklimme Zentimeter für Zentimeter der steilen Höhen.
Die Anstrengung kostet Kraft, nimmt mir den Atem, lässt mich an nichts anderes denken als den Aufstieg.
Ich habe ein Ziel und ich will es schaffen!
Weg, weg von da unten, weg von Vergangenem, weg von Erinnerungen.
Hinauf, dahin wo sich in eisiger Höhe die Wege teilen.
Da oben werde ich den richtigen Weg für mich finden, weit weg von dem was war…nicht war.

Tja, denkste.
Nicht in Zeiten von Internet und sozialen Netzwerken.
So erfahre ich leider noch immer von deinen Plänen.
Schön das du dich in meiner Nachbarschaft aufhältst.
Begeisterung pur steigt da in mir auf.
Wut, Hoffnung, Lust, Angst, Eifersucht, Freude, …
Es vermischt sich zu einem neuerlichen Chaos in mir.
Die Gedanken schwirren nur so dahin, Ablenkung wird gesucht.
Nichts lenkt ab, die Gedanken nehmen ihren Lauf.
Es ist wie immer.

Ich weiß, dass wir uns irgendwann wieder begegnen werden.
Entweder zufällig oder wider Erwarten sogar geplant.
Dann möchte ich nicht in unserer Haut stecken.
In meiner auf jeden Fall nicht.
Mittlerweile bin ich dir gegenüber befangen.
Das Vertrauen ist weg.

Eigentlich ist es doch sinnlos über das alles nachzudenken.
Zwar sind wir uns in vielen Dingen sehr ähnlich, aber nicht in allen.
Die Gemeinsamkeiten würden nicht ausreichen.
Die Unterschiede sind dafür zu gravierend.

Und nun? Nichts. Besser ist das.


 03.04.2011 / 03:23 Uhr

Der Vertraute


„Lust?“

Wenn eine SMS so beginnt kann eigentlich nichts Gescheites bei raus kommen.
Geahnt hatte ich es, aber nicht um diese Uhrzeit.
Obwohl wir beide doch Nachtmenschen sind, wundere ich mich immer wieder über deine ungewöhnlichen Aktionen.
Oder vielleicht möchte ich es einfach als besonders hinnehmen, weil du es bist, der diese Ideen hat.

Freitagnacht.
Zwei Stunden, viele Sterne und ein wahnwitziges Gespräch über alles und nichts…
Ich weiß nicht, wie du diese Momente empfindest.
Du redest nicht darüber - über alles andere, nur nicht über deine Gefühle.
Stets fühl ich mich danach wie ausgewechselt.
Du bringst mich zum Lachen in Augenblicken, wo niemand mit Humor rechnen würde.

Dein durchgeknalltes Wesen wird uns eines Tages Kopf und Kragen kosten.
Ich habe bisher nichts zu verlieren, aber du dafür umso mehr.
Darauf verzichten möchte ich trotzdem nicht.
Und du auch nicht, du planst, du denkst nach, überlegst und suchst nach Möglichkeiten.

Verstellst du dich? Bist du echt?
Du weißt, dass du dich nicht bei mir verstellen brauchst.
Deinen Facettenreichtum schätze ich doch so an dir.
Tob dich aus, lass dich gehen, sei du selbst - aber lebe!

Warum haben wir uns nicht vor zwei Jahren kennen lernen können? Wo warst du zuvor?
Vieles wäre sicherlich für jeden von uns anders gelaufen, vielleicht besser, vielleicht auch nicht.

Ich will es gar nicht wissen, wie es geworden wäre, wenn es denn…


03.04.2011 / 02:33 Uhr

Geschichten...


Irgendwie steh ich genau wieder dort, wo ich nicht mehr stehen wollte.
Neben mir, neben meinem Leben, neben allem eigentlich.
Egal wie schnell ich auch renne, wie sehr ich kämpfe und wie sehr ich mir Mühe gebe - ich komme nicht vom Fleck weg.
Es geht einfach nicht und Stillstand bedeutet Tod.

Und dann plötzlich und vollkommen unerwartet: ich muss über mich um meine Grübeleien selbst schmunzeln.
Nein - regelrecht laut lachen muss ich und denke so für mich, was für ein dummes großes Mädel ich doch bin.

Scheinbar glaube ich immer noch an manche Märchen und Wunder und so einen Kram, aber hey, ich lass mich doch gern immer wieder eines Besseren belehren.

Die besten Geschichten schreibt halt doch das Leben - oder ein Mann…


29.03.2011 / 01:04 Uhr

So eine Woche…




…muss man eigentlich nicht erleben.

Montag: Blödsinnige Diskussionen am Arbeitsplatz die eigentlich kein Ergebnis brachten.
Es war auch nicht anders zu erwarten, aber man verbrachte viel sitzende Zeit mit Nichtstun.
Dann der Schock mit der eigenen bestätigten Vorahnung und massenhaft Tränen, die nicht mehr aufhören wollten, geweint zu werden.
Selbstkritik und Trost, Wut und Trauer, Erinnerungen und Schmerz in einem.
Dann die strahlende Begegnung mit dem „Vertrauten“. Ein Blick zum Herzerweichen, was an dem Tag eh schon schwer zu ertragen war.
Dann die wenigen Minuten voller Andeutungen und Aufmunterungen, die evtl. ein anderes Ende hätten nehmen können - wie so viele andere Dinge auch.

Dienstag: Kopfschmerzen, dicke Augen…und die Begrüßung der Kollegin „wir hätten nicht gedacht, dass du heute überhaupt kommst“. Klasse, eine SMS von euch Weibern und ich wäre im Bett geblieben.
Die folgende Sitzung war auch der Hit, es wurde viel geredet und nichts gesagt, bis die Chefin etwas lauter wurde. Brachte zwar auch nichts, aber dafür war das Mittagessen ein Knaller - ich mag Geburtstagsrunden. Im Anschluss wieder diese „Begegnung“ - Himmelherrgottnochmal!
Abends dann noch zur politischen Versammlung. Man erschrak ein wenig - jaja, ich hab mich verändert. Das Abendessen war ebenfalls empfehlenswert. Der Nachschlag auch - Liebeskummer wegen Schweigsamkeit. Woher kommt mir das bekannt vor?
Danach noch flott einen mit Chefin trinken gewesen und endlich mal richtig ausgesprochen.
Ziemlich betütelt ins Bett, was soll´s.

Mittwoch: Der Job nervt! Nix haut hin, nichtmal das Einfachste. Und die Dame im Nebenbüro verbietet mir meine Musik. Orrrr…..!
Natürlich durfte auch an dem Tag eine „Begegnung“ nicht fehlen.
Und dann das Wunder - Facebook du bist mir heilig! Mann 2000/2001 durch Zufall entdeckt.
Klasse, die nächste Aussprache kam prompt und war herrlich. Lange nicht so gelacht. Danke!!!

Donnerstag: Eine Spindel Rohlinge verbraten für die kleine Datensicherung an meinem Büro-PC. Eine Kollegin, die wegen gepellten Eiern einen halben Asthmaanfall bekam und eine Kollegin, die deswegen ins Grübeln verfiel, weil sie den Sinn nicht verstand. Dafür umso stinkiger wurde, als es um halterlose Strümpfe ging *Insider*. Und keine Zufallsbegegnung die mir den Tag versüßte.

Freitag: Endlich Wochenende und miese Laune. Passt perfekt zusammen, zumal ich mir schon lange den eigenen schwarzen Freitag gönne. Von häuslicher Produktivität nix zu spüren, der Einkauf eine Qual, aber im neuen Rekordtempo hinter mich gebracht: 14, 28 Minuten. Unterwegs viele nette Lächeln getroffen, auch das ganz Wichtige - danke dafür.
Ansonsten fast alle sehenswerten selbstzerstörerischen Liebesfilme angesehen, die ich so auf Video hab. Brachte es was? Nein.

Samstag: Gar nix geschehen, absolut gar nix. Dabei meinte das Horoskop etwas von einem Wochenende voller Wonnen und Genuss?! Um nicht nachdenken zu müssen spielte ich edlen Spender und mistete meine Papiere aus. Bei der Gelegenheit gleich ein bissl was für den Job getan. Man gönnt sich ja sonst nichts!



26.03.2011