Samstag, 12. März 2011

Scheinbar...

…trügt der Schein doch.

Gekonnt ziehst du mir ein zweites Mal den Boden unter den Füßen weg.

Die Art und Weise weniger taktvoll und verspielt, aber dafür umso wirkungsvoller.
Ist das nun das Ergebnis deines Grübelns? Der angeblichen Faszination?
Daher die fehlenden Worte deinerseits? War es wirklich zuviel verlangt, von dir die ehrliche Sicht der Dinge zu erfahren?

Wenn du mich für irgendetwas strafen wolltest, dann hast du nun dein Ziel erreicht.
Doch gebrauche bitte nicht die Worte, die ich vor kurzem noch an dich gerichtet habe, um dein Schneewittchen einzulullen.


Herzlichen Glückwunsch...und vielen Dank für deine Offenheit...



gestern 17:53 Uhr

Ein Tagesrückblick

Reihe mich schnell noch in die Reihe der geistigen Frauentagsergüsse mit ein, bevors zum gemütlichen Teil des Tages übergeht.

Halleluja, Fasching ist rum ^^ somit auch die Zeit der massenweise aufgedrehten Kids ohne die Spur jeglicher Erziehung. Aber ok, man spielt den Zwergen zuliebe ja manchen üblen Scherz mit. Sind ja nicht meine Lehrer.
Verbleiben noch 364 Tage bis zur nächsten Attacke von Hoppelhase Hans und Kika-Tanzalarm, meine Knochen werden diese Pause genauso lieben, wie die Zwerge diese Songs.

Nun gut…Frauentag: also wenn das ein Feiertag sein soll, bin ich für Abschaffung dessen. Gibt’s noch Schlimmeres wie ein Trupp angesoffener Weibsen im gemischten Alter?! Fällt mir grad kein Vergleich ein.

Das Beste daran, die rote Rose lacht mich aus katzensicherer Entfernung an, morgen gibt’s das Abendessen dazu. Ironie: Wo bleiben Ring, Haus und die Kinderkutsche um diesen Albtraum zu perfektionieren?

Und von der Ironie zur Situationskomik: ich sollte mir früh das Einloggen hier schenken.
Heute bewegte es mich zu leichtem (wirklich nur angedeutetem) Schmunzeln und einem herzlichen Lachen über meine eigene Dummheit bzw. ich nenns mal Nächstenliebe.
Glatt vergessen dabei, rechtzeitig auf Arbeit zu fahren. Tzzzz…

Liegen hier nun 2 Exemplare von „Tommys Urlaubsführer“ (um die Tür nicht ins Haus zu werfen) und das neu erworbene Teil davon praktisch eingetütet in Richtung „Ungarn“ adressiert. Hatte ich ja noch auf dem Dienstagsheimweg versorgt, weil man anderen ja gern mal einen Gefallen tut.
Verflixt aber auch, kommt davon wenn man nicht miteinander redet.
Somit wäre der Grillanzünder fürs Wochenende wenigstens schon mal gesichert  :o)

Für die liebe Yusti: Gutenachtgeschichte ist fertig, gekürzte Version doch reichlich 3 Seiten und wegen Tiefgang im Text wie immer woanders veröffentlicht ;-)



08.03.11 18:01 Uhr

Hoffnungsschimmer

Ich parke am Straßenrand, der Motor läuft.
Stehe auf der Bergkuppe des Nachbarortes und schau in die Ferne.
Sehe die Lichter der Stadt, der Häuser im besseren Viertel, den großen Industrieschornstein mit seinem roten Warnlicht, die Sichel des Mondes und nur einen besonders hell funkelnden Stern. Das Abendrot ist berauschend, bereit, sich hinter dem Horizont zu verstecken.
Im Radio läuft wiedermal „Ordinary World“ - immer und immer wieder.

Ich versuche Emotionen zu entwickeln, aber nichts lässt sich fühlen.
Keine Freunde, keine Trauer, kein Glücklichsein, keine Wut - nichts.
Ich bewege mich noch immer in einem Vakuum, spüre den Boden unter meinen Füßen nicht, obwohl ich weiß, dass ich ihn berühre.
Ich höre das Ende des Songs, nur um ihn erneut starten zu lassen und bewege das Auto zurück auf die Strasse.

Langsam, fast schwebend, fahre ich die Landstrasse Richtung Zuhause. Doch ich biege nicht in meine Strasse ab, fahre monoton weiter.
Vor mir schließen sich die Bahnschranken. Ich schau auf die Uhr und erschrecke fast.

Es ist 18:45 Uhr, es ist Montag….
Vor genau einer Woche stand ich da ebenfalls um die Zeit, ohne Auto, mit Vorfreude im Bauch.
Die Bahn fährt ein und für einen winzigen, wirklich nur minimalen Augenblick denke ich, nein ich hoffe, das du in der Bahn sitzt auf dem Weg zu mir. Nur ein kleiner Moment, der ein Gefühl in mir wach werden lässt, zu kurz, um dieses zu definieren.

Die Bahn hält, aber niemand steigt aus oder ein.
Niemand ist auf dem Weg zu mir, so wie vor einer Woche.
Das Vakuum hat mich zurück. Ich starte den Song neu, gebe Gas und fahre auf die ruhige Umgehungsstrasse des Ortes. Die Mondsichel sieht nahezu unecht aus, so klar und scharf.
Fahre am Haus eines Freundes vorbei, jetzt steht sein Auto da.
Er war heute nicht vor mir, hinter mir oder fuhr an mir vorbei, so wie vor einer Woche.
Heute gab es kein Zeichen - es ist alles wie immer.

Und doch fühle ich nichts…



07.03.2011 / 21:13 Uhr

immer wieder Montags...

Helau, Klappse Alaaf und schönen guten Morgen.
Geplagt von Köpplfasching und Großhirnrindenkaraoke hab ich nur den Gedanken wieder unter die Decke zu verschwinden.

Kurz: Frau hat Koppaua wie doof. Das morgendliche Strecken und Räkeln lässt den Begriff „Splittergruppe“ in einem völlig neuen Licht dastehen.

Meine lieben Ober(ver)mieter…danke für die Möglichkeit der akustischen Teilnahme an eurem Liebesleben und den daraus resultierenden 1,5 Stunden Restschlaf für mich! Wenn ihr schon bis nach 2 Uhr Cowboy und Indianer spielen müsst, dann bitte in den Nächten Montag bis Samstag. Die Sonntagsnächte sind mir heilig. Howdy!

In weniger als 2 Stunden stehen 100 Kids auf der Matte die bespaßt werden wollen (morgen gleich mal 400 Zwerge an einem Vormittag!!!) und ich krieg die Glotzen nicht auf.
Die Montage sind einfach mal verhasst, basta.
Das Engelskostüm bleibt somit im Schrank und die Hexe wird’s werden.
Erstens passt es eh besser zum Charakter und zweitens hat der Hut nen schicken Schleier, welcher die Leidensspuren hoffentlich gekonnt „visagel“ versteckt.

Nun noch 2 koffeinhaltige Latten weggezwitschert und hinein ins Vergnügen ^^

Euch allen sei mal einen knalliger Rosenmontag gewünscht :o)


07.03.11 07:00 Uhr

kleine Zeichen

Mittwochnacht:
„Ich brauch jemanden zum Reden - hast du Zeit?“
Ja klar, für gute Freunde nimmt man sich die Zeit, selbst um unchristliche Uhrzeiten.
Ab ins Auto, raus in die nächtliche Natur. Ein klarer Sternenhimmel hilft immer beim Reden.

Während ich mehr auf meinem Auto lag, anstatt dran lehnte, rennst du auf und ab und schüttelst dir deinen Kummer von der Seele. Hab ich dir zugehört? Ich weiß es gar nicht mehr, fühlte mich den Sternen nahe und so unendlich frei.

„Aber mit dir ist auch nicht alles in Ordnung, oder?“ Du bemerkst alles.
Ich lächelte, murmelte ein „passt schon“ und du wusstest, dass weitere Nachfragen sinnlos waren. Du gabst mir noch den Rat, auf die kleinen Zeichen zu achten und unsere Wege trennten sich…

Heute Abend:
Stollberg – Bahnhof – Versammlungsraum.
Rungs! Falscher Ort zur falschen Zeit.
Immer und immer wieder spiele ich vereinzelte Szenen durch und frage mich, ab welchem Moment der Stillstand einsetzte.
Ich komm nicht drauf, es ist ein Gefühl wie angeschossen zu werden, einfach nur quälend.

Dabei will ich gar nicht darüber grübeln, denn einmal ist keinmal und doppelt gesehen wird es auch nicht anders.
Suche nach den kleinen Zeichen, die mein Vertrauter ohne jegliches Hintergrundwissen erwähnte.

Seitdem fehlt mir einfach jegliche Ablenkung um manch aufkommenden Gedanken zu unterdrücken, vor allem die Frage: Was ist passiert?

Doch es heißt ja, wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere…
Nur eins muss ich noch loswerden, am besten auf dem Postweg, warum ich´s tu…das weiß der Teufel.


04.03.11 22:47 Uhr

Nehmts hin...

*Ironie an*
 
Wer nicht weiß, was er will, sollte die eigene Unzulänglichkeit nicht auf andere abwälzen - mal so als Randbemerkung.

Nach dem ersten Schock des Morgens - dem Aufstehen zu eindeutig zu früher Stunde - folgte auch sogleich der Zweite beim Arbeitsantritt. Was soll´s. Das herrliche Wetter entschädigte einfach alles. Die Nachbarn frühmorgens schüttelten feixend die Köpfe, als ich im Kleidchen erstmal genüsslich mein Auto vom Eis befreite. Na und? Warme Gedanken sind das A und O!

Die Kollegen erinnerten mich recht freundlich daran, dass Fasching vor der Tür steht. Dann lassen wir das Brett doch einfach zu und aus die Maus! Vorschlag wurde abgelehnt. Stattdessen unfreundliches Gemurmel in meinem Nackenbereich: „Als was soll ich mich verkleiden?“ Die Antwort fiel mir leicht…setz dir zwei Hörner auf und geh als du selbst!
*Plautz* ich folgte dem Weg der getroffenen Kinnlade nach unten und beglückwünschte mich selbst zur guten Tat des Tages.

Früher Feierabend bedeutet prinzipiell Spaß. Ab ins Auto zum Shoppen. Wo sind eigentlich die viel gehassten Baustellen-Ampeln? Auf 150 km eine Einzige, wie soll man da Lust auf Ampel-Flirts bekommen, hä?!

Unterwegs Tränen gelacht: grimmige Gesichter, zugepelzt bis zum Haaransatz als ob´s auf die Skipiste geht. Gigantisch, was hatten die im Winter an???

Und dir begegnet, geliebter Zappelphillip - hast deinen eigenen Bettel-SMS-Rekord gebrochen, aber sorry - stell dich bitte hinten an. Denke bitte auch daran, dass wir im selben Ort wohnen. Ich könnte hinter dir stehen wenn du grad versuchst mir einen Bären aufzubinden ;-)

Fürs Herzelchen: danke, die Einladung nehm ich gern an, sag mir doch bitte ein paar freie Termine, damit ich rechtzeitig aus meiner mit Selbstmitleid gefüllten Badewanne steigen kann. Revanchiere mich auch mit einer Kraulattacke wenn es im Gegenzug eine Nackenmassage gibt. Frau ist verspannt wie seit Tagen nicht mehr.

Mein ganz großer Held 2004 – 2008: Aha, du strafst mich also mit Ignoranz, tut mir leid wenn du immer noch nicht mit der Niederlage klar kommst. Hattest schließlich 7 Jahre Zeit dich zu entscheiden  :-P

Ach und du, genau DU, gut reagiert - hast meine Meinung über dich trotzdem nicht negativ beeinflussen können, aber dein Wunsch ist mir Befehl. Nur warte doch heute bitte ein paar Minuten länger mit evtl. Gegenschlägen ;-)

Moral von der Geschichte? Gibt es keine. Aber hey, jeder hat seine Probleme und Sorgen, aber genießt doch einfach mal so herrliche, nach Frühling duftende Tage, wie es der vergangene war. Lacht der Sonne entgegen und vergesst einfach mal den Weltschmerz für ein paar Stunden ;-)

*Ironie aus*


An Yusti: für dich hab ich demnächst die Special-Good-Night-Story, dann schaun wir mal nach der Wellenlinie ;-)

Plumä: Mach Platz los, ich komm rüber, meine Kekse sind alle…Was du dafür kannst? Erkläre bitte meinen Kollegen, warum ich krampfartige Lachanfälle bekomme, wenn ich ein gekochtes Ei sehe! *fg*

Edit: Ich bin eine Chaotin, manchmal verlege ich halt auch mal die gute Erziehung…

Trallala fällt heute aus wegen Beschwerde *fg*


03.03.11 00:12 Uhr

Wechselbad

Das lachende Auge:
Mit knapp 7 Stunden Verspätung habe ich es tatsächlich geschafft heute zu den Personen zurückzukehren, die mir mein Leben in den vergangenen Monaten so schwer gemacht haben - am alten neuen Arbeitsplatz. Nach zwei Stunden und zwei Cappuccinos trat ich allerdings auch wieder die Flucht in die Freiheit an. Man soll es am ersten Tag nicht übertreiben. ;-)
Meine gedrückte Stimmung wurde noch auf den „Neubeginn“ geschoben.

Das weinende Auge:
Es fällt mir unendlich schwer die richtigen, die passenden Worte dafür zu finden.
Nie, wirklich noch nie, ist mir ein Mann begegnet der so facettenreich ist wie du es bist.
Ich habe so unendlich viele Fragen, du hast meine Neugier geweckt, bist in meine eigene kleine Welt eingedrungen und hast Spuren hinterlassen. Das Zittern, die Sprachlosigkeit, ein breites Grinsen - all das löst du aus, weil du so bist wie du bist, weil ich dich einfach sehr mag.

Kurz und schmerzlos. Kurz? Ja. Schmerzlos?
Du schaffst es, mich mit wenigen Worten oder Taten außer Gefecht zu setzen.
Weißt du eigentlich wie schwer es ist, so einen wunderbaren Menschen im Arm zu halten und ihn nicht berühren zu dürfen? Wie es ist, auf manche Fragen einfach nicht antworten zu können aus Angst, genau das komplett Falsche zu sagen? Dabei will ich doch ehrlich sein.
Gern hätte ich dich vieles gefragt, dir viel gesagt, aber ich konnte es einfach nicht.

Vielleicht hätte ich deinen Text (Zug) nicht lesen sollen, er hat mich verwirrt, erstaunt und eingeschüchtert. Ob ich ihn richtig verstanden habe kann ich dir nicht sagen. Weiß bisher nichtmal, wie ich deine Zeilen vom 17. deuten soll.

Entschuldige bitte, dass alles so angespannt lief.
Die Situation war nicht einfach für mich, was aber allein den bevorstehenden Ereignissen des heutigen Tages geschuldet war. Ich wünschte, ich hätte mich in manchen Situationen anders verhalten, nur kann ich es jetzt nicht mehr rückgängig machen.
Mir fehlen einfach die Worte für eine kurze Erklärung…aber ich danke dir sehr, dass du mich nicht allein gelassen hast.
Es tut mir leid, ich hätte dir lieber ein Strahlen in die Augen gezaubert, anstatt dich zum Flüchten zu bewegen…

Und weil heute gar nichts passt, gibt’s das, was mich seit 1993 in solchen Momenten stets begleitet:
http://www.youtube.com/watch?v=RasaH0k6k_A&feature=related



01.03.11 22:08 Uhr